Grüner wird's nicht Wildes Obst: Kirschpflaumen

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  • Melanie Öhlenbach

Melanie Öhlenbach liebt Kirschpflaumen – auch wenn deren Früchte nicht immer schmecken. Das Wildgehölz hat nämlich auch andere Vorzüge.

Kirschpflaume
Bild: Imago | Wassilis Aswestopoulos
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Kirschpflaume

Wildes Obst: Kirschpflaumen

Melanie Öhlenbach liebt Kirschpflaumen – auch wenn deren Früchte nicht immer schmecken. Das Wildgehölz hat nämlich auch andere Vorzüge.

Bild: Imago | Wassilis Aswestopoulos
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Ist die Kirschpflaume eine Kreuzung von Kirsche und Pflaume?

Nein, die Kirschpflaume ist eine eigenständige Art mit dem botanischen Namen Prunus cerasifera. Die Bezeichnung Kirschpflaume geht wahrscheinlich auf die Frucht zurück. Mancherorts kennt man sie auch unter der älteren Bezeichnung Myrobalane oder als Wilde Mirabelle oder Türkische Kirsche. An dieser Bezeichnung zeigt sich auch, dass die Kirschpflaume ursprünglich nicht von hier stammt, auch wenn sie inzwischen verwildert vorkommt.

Was spricht für eine Kirschpflaume im Garten oder auf dem Balkon?

Selbst wenn die Früchte uns nicht schmecken: Die Kirschpflaume bietet Vögeln, kleinen Säugetieren und Insekten Nahrung. Außerdem dienen die Blätter als Raupenfutter und die sich früh öffnenden, intensiv duftenden Blüten der Wildform sind eine Nahrungsquelle für Wildbienen und Honigbienen.

Welchen Standort braucht die Kirschpflaume?

Die Kirschpflaume findet im Garten Platz als solitär oder in der Hecke. Sie braucht einen sonnigen bis halbschattigen Standort. An den Boden stellt sie keine großen Ansprüche, solange er ausreichend Nährstoffe bietet, keine Staunässe bildet und möglichst nicht austrocknet – vor allem in den ersten Jahren. Durchlässiger Lehmboden kommt ihr entgegen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, 7. August 2026, 11:05 Uhr

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