Gemeinsam für Kinder und Jugendliche Ihr Projekt kann Teil des Weihnachtswunders 2026 werden
Stand: 15. Juni 2026.
Mit dem Weihnachtswunder fördern wir gemeinsam Projekte des Deutschen Kinderhilfswerks in der Region. Und vielleicht wird auch Ihr Projekt Teil dieser besonderen Initiative. Hier erfahren Sie wo Sie sich mit Ihrem Projekt bewerben können.
Vom 1. bis zum 4. Dezember 2026 findet das diesjährige Weihnachtswunder statt. Ganze vier Tage lang heißt es dann wieder: Lieblingswunschhit gegen Spende ergibt das Weihnachtswunder 2026. Der Spendenertrag soll Projekten zugute kommen, die sich an benachteiligte Kinder richten.
Möchten Sie sich mit Ihrem Projekt bewerben? Alle Infos dazu finden Sie beim Deutschen Kinderhilfswerk. Gemeinsam wählen wir aus verschiedenen regionalen Projekten diejenigen aus, die mit den Spenden aus dem Weihnachtswunder unterstützt werden sollen.
Im letzten Jahr kamen mehr als 250.000 Euro für diese Projekte zusammen:
Diese Projekte werden bereits unterstützt
"Backstage Girls" ist ein Empowerment-Projekt für Mädchen zwischen 8 und 14 Jahren aus dem Liegnitzquartier in Bremen. In kreativen Tanzworkshops stärken die Teilnehmerinnen ihr Selbstbewusstsein, ihre Ausdruckskraft und ihr Gemeinschaftsgefühl. Parallel dazu lernen sie verschiedene Berufsfelder kennen – insbesondere solche, die mit Tanz und Bühnenarbeit verbunden sind.
An der Schule soll ein Bewegungsraum mit vielfältigen Geräten entstehen, in dem Kinder und Jugendliche sich frei bewegen, austoben und Neues ausprobieren können. Oft ist in der Wohnung kein Platz und das Geld für Mitgliedschaften im Sportverein knapp.
Der Raum ermöglicht es den Schüler*innen, ihren Bewegungsdrang auszuleben, Geschicklichkeit und Gleichgewicht zu trainieren und damit Konzentration und Lernfähigkeit zu stärken. So entsteht ein wichtiger Beitrag zu mehr Chancengleichheit im Schulalltag.
Dein Festmahl e.V. möchte mit dem Projekt benachteiligte Kinder und Jugendliche in Bremen stärken. Ergänzend zur jährlichen Benefizveranstaltung "Dein Festmahl" werden sechs zweistündige Kochworkshops angeboten, in denen bis zu 120 Teilnehmende den praktischen Umgang mit frischen, kostengünstigen Lebensmitteln erlernen. Unter Anleitung erfahrener Kursleiter:innen werden einfache, gesunde Gerichte zubereitet und gemeinsam gegessen.
Das Projekt fördert Alltagskompetenzen, vermittelt Ernährungswissen und schafft Selbstvertrauen im Umgang mit Lebensmitteln. Nach Abschluss erhält jede:r Teilnehmende ein kleines Starter-Küchenpaket (z. B. Schneidebrett, Kochlöffel, Schürze), um das Gelernte zuhause anzuwenden.
Ziel ist die nachhaltige Verbesserung von Gesundheit, Teilhabe und Selbstwirksamkeit junger Menschen in Bremen.
Das Projekt ist modular aufgebaut, kann jährlich wiederholt oder erweitert werden und schafft eine Brücke zwischen kurzfristiger Hilfe (warme Mahlzeit) und langfristiger Wirkung (Ernährungsbildung).
"Der bunte Weg nach Oz" ist ein Mitmach-Theaterprojekt für rund 40 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren aus sozial benachteiligten Stadtteilen Bremens. Inspiriert vom Zauberer von Oz entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam ihre eigene Bühnenversion – mit Themen, die ihr Leben, ihre Wünsche und Herausforderungen widerspiegeln. In Workshops zu Schauspiel, Musik, Tanz, Bühnenbild und Öffentlichkeitsarbeit können sie ihre Talente entdecken, Verantwortung übernehmen und kreativ mitgestalten. Dabei steht nicht das perfekte Ergebnis im Vordergrund, sondern der gemeinsame Weg: echte Teilhabe, Selbstvertrauen und Ausdruckskraft. Das Projekt bietet einen geschützten Raum für kulturelle Beteiligung, stärkt das Selbstbewusstsein und macht Kinderrechte erlebbar.
Vom Martinsclub aus geht dieses inklusive Freizeitangebot, das jungen Menschen ermöglichen soll, Social Media, Nachrichten und gesellschaftliche Themen besser zu verstehen und aktiv mitzugestalten, vor allem, wenn sie zu Hause keinen Zugang zu Computer / Social Media haben. Durch kreative Methoden, den Austausch mit Expert:innen und gemeinsame Projektarbeit werden Medienkompetenz, Teamfähigkeit und demokratische Kompetenzen gestärkt. Monatlich steht ein selbstgewählter Themenschwerpunkt im Mittelpunkt, zu dem kreative Beiträge, Aktionen oder kleine Medienprojekte entstehen sollen. Wir möchten ein Angebot mit spielerischen Elementen und gemeinsame Aktivitäten gestalten, um die Motivation und das Gruppengefühl der Teilnehmenden zu stärken. „Echt im Netz: Für alle die mitreden wollen“ soll einen Raum schaffen, in dem die Interessen der Kinder und Jugendlichen die Richtung vorgeben. Hier soll Lernen interaktiv, alltagsnah und Projektbasiert stattfinden.
Die Kinder des Projekts Sonnenblume für Leherheider Kinder haben mit ihren Betreuern eine Ferienfahrt an die Nordseeküste nach Schillighoern geplant. Gemeinsam haben sie sich den Ort und die Jugendherberge ausgesucht. Es wurden dazu Bilder von ihrem Wunschort gemalt und eigene Ideen für das gemeinsame Zusammensein eingebracht: gemeinsam spielen und Rücksichtnahme gegenüber anderen Kindern zu lernen. Durchgeführt werden sollen auch begleitete Ausflüge in die Umgebung und die Erkundung des Wattenmeeres. Vielen Kindern soll so ein Urlaub ermöglicht werden, den sich viele von Armut betroffene Familien selber gar nicht leisten können. Auch haben die Kinder besprochen, dass im Urlaub nur Deutsch gesprochen werden soll, um die Sprachkenntnisse zu verbessern.
In den Osterferien realisiert das Projekt des Kulturcirquel e.V. eine inklusive Ferienfreizeit für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren. Im geschützten und zugleich inspirierenden Rahmen der Zirkuskünste entdecken sie ihre ganz persönlichen "Superkräfte": Toleranz, Mut, Hilfsbereitschaft, Kreativität und gegenseitigen Respekt. Ob Akrobatik, Jonglage, Clownerie oder Luftartistik – jedes Kind findet seinen eigenen Ausdruck und erlebt Selbstwirksamkeit unabhängig von individuellen Voraussetzungen. Die Kinder entscheiden aktiv mit, welche Zirkusdisziplinen sie ausprobieren, entwickeln gemeinsam Ideen für Nummern und Musik und gestalten die Show mit. Pädagogische Fachkräfte begleiten diesen Prozess wertschätzend und stärken die Gruppe als solidarische Gemeinschaft. Höhepunkt der Ferienfreizeit ist eine öffentliche Zirkusaufführung, bei der die Kinder stolz ihre Ergebnisse präsentieren. Sie zeigt eindrucksvoll, wie Vielfalt zur Stärke wird und jedes Kind mit seinen Fähigkeiten sichtbar und anerkannt ist.
Der Verein Draußenlernen Wesermünde e.V plant in Zusammenarbeit mit einer Leher / Leherheider Einrichtung eine pädagogisch begleitete naturnahe fünftägige Ferienfreizeit in den Sommerferien 2026. Die Kinder werden ihren Urlaub südlich von Bremerhaven, in unmittelbarer Nähe zum EU-Vogelschutzgebiet Luneplate inmitten der Natur verbringen, gemeinsam spielen und soziale Kompetenzen erlernen. Die Ferienfreizeit soll Kindern aus von Armut betroffenen Familien ermöglichen, auch in den Urlaub zu fahren.
Das Projekt des Arabischen Frauenbunds nterstützt sozial benachteiligte Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren, die keinen Zugang zu regulären Kitaplätzen oder zu entwicklungsfördernden Angeboten haben. Einmal pro Woche nehmen bis zu 15 Kinder an einem strukturierten Programm teil, das gesunde Ernährung, gemeinsames Kochen und spielerisches Lernen verbindet. Eine Gruppe bereitet mit pädagogischer Anleitung eine einfache, gesunde Mahlzeit zu, während die andere Gruppe Grundlagen der deutschen Sprache – Zahlen, Buchstaben und Begriffe des Alltags – spielerisch durch Spiele, Lieder und Bastelaktivitäten erlernt. Im Anschluss essen alle Kinder gemeinsam und üben soziale Regeln wie Warten, Teilen, Mitmachen und das Einhalten von Gruppenstrukturen. Das Projekt stärkt Gesundheitsbewusstsein, frühe Sprachentwicklung und soziale Kompetenzen und bereitet die Kinder auf den Übergang in die Kita vor.
Der BSC Grünhöfe e.V liegt im Bremerhavener Stadtteil Grünhöfe, der durch einen bunten Vielvölkermix, eine hohe Anzahl von geflüchteten Familien und einer Kinder-Armutsquote von rund 50 Prozent gekennzeichnet ist. Wir betreuen etwa 300 Kinder in unseren Fußballmannschaften, von denen viele nur mit Mühe die Kosten für die spezielle Sportausrüstung kaufen können. Oft springen die Trainer in solchen Fällen privat ein. In diesem Projekt sollen Fußballschuhe und andere Sportkleidung für von Armut betroffene Kinder finanziert werden, damit sie in der Gruppe Fußballspielen können, was für die Integration und das Lernen der deutschen Sprache äußerst wertvoll ist.
Das Projekt des Vereins Lichtgrenze Bremen richtet sich an Kinder der Mittelstufe (Klasse 5-10) an der Oberschule an der Kurt-Schumacher-Allee (KSA) im Bremer Stadtteil Vahr. Ziel der regelmäßige Zugang zu gesunder, ausgewogener und nachhaltiger Ernährung. Kinder und Jugendliche lernen, frische und biologische Lebensmittel zuzubereiten und erwerben Wissen zu gesunder und ausgewogener Ernährung, Lebensmittelwertschätzung und nachhaltigem Konsum, so dass sie dies auch zu Hause selbständig und zusammen mit ihren Familien umsetzen können. Schüler*innen der 9. Klassen übernehmen in Begleitung des Mensa-Teams, Verantwortung bei Planung, Organisation und Ausgabe der Mahlzeiten und gestalten den Mensabetrieb aktiv mit. Die Mensa ist damit nicht nur ein Ort der Versorgung, sondern ein sozialpädagogischer Lern- und Erfahrungsraum, in dem Gemeinschaft, Solidarität und Wertschätzung erfahrbar werden.
Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche aus Familien mit Fluchthintergrund, insbesondere aus arabischsprachigen Familien im Stadtteil Geestemünde. In interaktiven Workshops lernen die Jugendlichen, digitale Medien kritisch, sicher und kreativ zu nutzen. Die Themenvielfalt ist groß: Sie umfasst Social Media, Gaming und schulische Anwendungen. Die Jugendlichen entscheiden dabei selbst mit, welche Inhalte behandelt werden, und entwickeln eigene Medienprojekte wie Videos, Podcasts oder Fotostorys. So erwerben sie technische Kenntnisse und die Fähigkeit, ihre Interessen auszudrücken und sich in der digitalen Welt einzubringen.
Eine besondere Stärke des Projekts ist die Schnittstelle zum bestehenden Projekt "Gemeinsam Digital": In gemeinsamen Medienwerkstätten begegnen sich Kinder, Jugendliche und Eltern, tauschen ihr Wissen aus und lernen voneinander. So entsteht ein generationenübergreifender Ansatz, der Familien stärkt und digitale Teilhabe nachhaltig fördert.
Kinderhaus Wittmund
Hier treffen sich geflüchtete Kinder und Jugendliche mit Behinderung oder aus ganz unterschiedlichen Familienverhältnissen. Die Angebote entstehen demokratisch nach den Wünschen der Kinder und werden hauptsächlich von Jugendlichen geleitet. Es gibt unter anderem Tanz, Musik, Erste Hilfe, Kochen, Backen oder Hausaufgabenbetreuung.
Auch in Bremen und umzu geraten immer mehr Familien ohne eigenes Verschulden in ausweglose finanzielle Situationen. Mit dem Kindernothilfefonds hilft das Deutsche Kinderhilfswerk diesen Familien schnell und unbürokratisch.
Die Oldenburger Kindertheatertage bringen Kinder aus verschiedenen Stadtteilen Oldenburgs zusammen, die in sieben Theatergruppen eigene Stücke entwickeln und präsentieren. Das fünftägige Festival schafft Räume für kreativen Ausdruck, Begegnung und kulturelle Teilhabe, ergänzt durch Workshops, einer Kinder-Jury sowie vielfältige Reflexions- und Nachbereitungsformate. Das Projekt stärkt Selbstwirksamkeit, soziale Kompetenzen und künstlerische Fähigkeiten der Kinder und macht stadtteilbezogene kulturelle Bildungsarbeit sichtbar. Das Festival ist ein Beitrag zur Förderung von Teilhabe, Mitbestimmung und gesellschaftlicher Vielfalt.
Ein gesundes Frühstück ist wichtig, um in der Schule gut lernen zu können. Mit den Spenden möchte die Grundschule Melanchthonstraße Schülerinnen und Schülern aus finanzschwachen Familien weiterhin kostenloses Frühstück anbieten. Derzeit bietet die Schule drei Mal pro Woche ein Frühstück für Kinder an, die andernfalls häufig nüchtern in den Unterricht starten müssten. Aktuell sind 39 Kinder für dieses Angebot angemeldet und nutzen es regelmäßig an diesen drei Tagen.
Im Rahmen des Projektes der Kita St. Magnus erleben Kinder eine Trommelabenteuerreise um die ganze Welt. Im Anschluss an die Projektwoche werden Ausschnitte dieser Reise in der St. Magni Kirche im Rahmen eines Festes präsentiert. Alle 80 Kinder der Kita St. Magnus erhalten durch das Projekt die Möglichkeit durch das Trommeln, Singen und Tanzen ihre eigenen Ideen, Gedanken und Gefühle auszudrücken. Sie werden für Rhythmus und Betonung der Sprache sensibilisiert, die in den Liedern und Versen besonders deutlich hörbar sind. Die positiven Voraussetzungen, sowie die Wiederholungen in den Liedern erleichtern auch die Aufnahme der sprachlichen Inhalte. Rhythmus und Melodie "tragen" die Sprache. Das Projekt wird von Musikern der "Argandona-Trommelwelt" an vier Tagen durchgeführt. Dabei wirken Eltern, Großeltern und Freunde durch das Schminken der Kinder und Herstellen von Kostümen kreativ mit.
Das RÜMI-P partizipative Medienatelier des Digital Impact Lab stärkt die Medienbildung und Kreativität von Kindern und Jugendlichen, indem sie von Beginn an alle Prozessschritte selbst gestalten: von ersten Ideen über gemeinsames Experimentieren bis zur Entwicklung neuer Mitmachstationen. In ko-konstruktiver Zusammenarbeit bestimmen sie Themen, Materialien sowie analoge und digitale Medien. So entstehen Lernräume, in denen Natur- und Recyclingmaterialien mit vielfältigen Ausdrucksformen verknüpft werden. Die Kinder erkunden ökologische Zusammenhänge, erwerben digitale Kompetenzen und bringen ihre Beobachtungen kontinuierlich in die Weiterentwicklung der Stationen ein. Durch experimentelles Forschen und den Dialog mit anderen entstehen Ausdrucksformen, die ihre Gedanken, Hypothesen und kreativen Lösungen sichtbar machen. Das Atelier verwirklicht ihr Recht auf Beteiligung und nachhaltige Bildung und fördert einen kreativen, selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien.
Kinder freuen sich in der Regel, wenn sie zur Schule kommen. Besonders auf den Schulranzen! Doch die Ausstattung ist teuer und manche Familien können sie sich absolut nicht leisten. Darum organisiert das Deutsche Kinderhilfswerk z.B. bei der Bildungsbrücke Bremen Blumenthal oder beim Kinderprojekt Sonnenblume e. V. in Bremerhaven Schulranzenübergaben für Kinder, die von Armut betroffen sind.
Schwimmgruppe des Klar-Fördervereins
Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren aus Bremen-Nord und dem Umland mit psychischen oder psychosomatischen Beschwerden finden hier einen geschützten Raum. Beim Schwimmen können sie Stress und Ängste abbauen, die Schwerelosigkeit des Wassers erleben und neues Selbstvertrauen entwickeln.
Das Kinderhaus Fin Kids, Kita der Hans-Wendt gGmbH, plant ein vierwöchiges Präventionsprojekt zur Stärkung sozialer und emotionaler Kompetenzen von Vorschulkindern. Mit dem Programm "Stark auch ohne Muckis" sollen Kinder befähigt werden, Konflikte gewaltfrei zu lösen, mit Provokationen umzugehen und eigene Gefühle besser zu verstehen. Das Projekt findet im Rahmen der Schul-AG statt und umfasst acht Einheiten à 60 Minuten für zwei Gruppen mit insgesamt 24 Kindern. Eine externe pädagogische Fachkraft führt die Einheiten durch, während das Kita-Team die Inhalte im Alltag aufgreift. Ziel ist es, Mobbing und Ausgrenzung vorzubeugen und die Kinder gestärkt in die Grundschule starten zu lassen.
Speziell geschulte Gesundheitsförder*innen wecken in den Grundschulen mit anschaulichen Unterrichtsmaterialien und spannenden Spielen das Interesse der Kinder an vielfältigen Gesundheitsthemen. Im Anschluss greifen die Lehrkräfte diese Inhalte im regulären Unterricht wieder auf. Die Begeisterung der Kinder wird dabei zur wichtigsten Motivation. Ergänzende Materialien und Spielangebote vertiefen das Konzept und laden auch die Eltern ein, sich aktiv einzubringen.
Bei diesem Projekt besuchen Kinder im Alter von 0 bis 16 Jahren aus benachteiligten Familien gemeinsam mit ihren Müttern und/oder Vätern einen Tier- und Freizeitpark. Ziel ist ein Tag voller Unbeschwertheit und fröhlicher Erlebnisse – ganz im Sinne von Astrid Lindgren: "Wenn man genügend spielt, solange man klein ist, trägt man Schätze mit sich herum aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann."
In dem Projekt der Kita Bremen begeben sich die Kinder auf die Reise um die Welt: Sie reisen mit Trommelinho gemeinsam, um die Farben des Regenbogens wiederzufinden. Die Kinder werden an vier Tagen in dieser Woche gemeinsam für die Aufführung üben und ihre Kostüme vorbereiten. Sie entwerfen und basteln gemeinsam die Kostüme. Für jedes Kind steht an allen Tagen eine Trommel zur Verfügung. Auch mit den Eltern wird es einen Nachmittag mit den Trommeln geben.
Mit dem Projekt "Unterwegs lernen" des Mädchentreffs Huchting können Mädchen und junge Frauen aus dem Stadtteil Huchting das Unterwegs-Sein lernen, Kompetenzen für Mobilität und räumliche Orientierung werde ausgebaut. Durch gemeinsame Ausflüge lernen sie ihre Stadt besser kennen. Gemeinsam sollen verschiedene Orte außerhalb des eigenen Stadtteils entdeckt werden. So können sich Mädchen und junge Frauen neues Wissen aneignen und haben die Möglichkeit, Vorlieben für bestimmte Aktivitäten (Kunst/Musik/Theater/ Sport/Natur) zu entwickeln und ihre Kompetenzen zu erweitern. Die aktive Mitwirkung der Teilnehmerinnen und der Beteiligungsprozess spielen in diesem Projekt eine zentrale Rolle.
Gemeinsam Teig kneten, Kekse formen und backen: Das macht nicht nur Spaß, sondern schafft auch einen direkten Bezug zu unseren Lebensmitteln. Die Kinder erleben ganz praktisch, woher Essen kommt, und lernen spielerisch, wie viel Freude es machen kann, selbst etwas herzustellen. So wächst auch die Wertschätzung für Lebensmittel aus biologischem Anbau. Besonderen Wert legen wir darauf, Kinder aus unterschiedlichen sozialen Milieus und Kulturen, dabei vor allem Kinder aus benachteiligten Stadtteilen zu erreichen, da aktuelle Untersuchungen belegen, dass das Ernährungsverhalten stark von sozialen Milieus und vom kulturellen Background geprägt ist.
Dieses Projekt bietet regelmäßige Kreativ- und bewegungstherapeutische Gruppenangebote für geflüchtete Mädchen in einem geschützten Rahmen mitsamt einer Anbindung an unser Beratungs- und Behandlungszentrum. Inhaltlich und methodisch geht es um niedrigschwellige Ressourcenarbeit durch Tanz, Akrobatik und Elemente des Theaters. Zusätzlich dazu und dem freizeitpädagogischen Lernen, entsteht ein Raum für Gespräche, um Konflikte, Sorgen und auch schöne Erfahrungen teilen zu können. Dieses Angebot kann darüber hinaus teambildend und identitätsstärkend wirken - individuell und kooperativ.