Die größten Alben aller Zeiten Robert Palmers genialer Sprung in die 80er
Als die 70er in die 80er übergingen, lieferte Robert Palmer mit seinem Album "Clues" den Sound der Zeit: Elektronisch geprägt, aber extrem tanzbar. "Die größten Alben aller Zeiten" - Bernd Schleßelmann über "Clues".
Gut zu wissen
Einige Jahre vor "Clues" war Robert Palmer Mitglied der Gruppe Vinegar Joe. Eigentlich wollte die Plattenfirma damals eine Begleitband für Palmers Soloprojekt zusammenstellen, doch der hatte andere Pläne: Er setzte sich gegen die Plattenfirma durch und teilte sich fortan die Frontposition mit Elkie Brooks als Leadsängerin.
In dem Zeitraum von 1971 bis 1974 veröffentlichten Vinegar Joe drei Alben, die sich jedoch nur mäßig verkauften. Deutlich erfolgreicher war die Band im Live-Geschäft: Die Band trat unter anderem regelmäßig im legendären Marquee Club in London auf und spielte im Frühjahr 1973 auf einer USA-Tournee als Vorband von Wishbone Ash.
Das Ende von Vinegar Joe nach nur drei Jahren könnte auch aus einem schlechten TV-Krimi stammen. Aus Angst vor Bedeutungsverlust planten Brooks und ihr Ehemann, der ebenfalls in der Band spielte, angeblich einen vorgetäuschten Raubüberfall auf die Sängerin, um wieder in die Schlagzeilen zu kommen. Gleichzeitig soll Robert Palmer hinter dem Rücken der anderen Bandmitglieder an seiner Solo-Karriere gearbeitet haben.
Als alles aufflog, lösten sich Vinegar Joe Ende 1973 auf. Sowohl Robert Palmer als auch Elkie Brooks starteten ihre Solo-Karrieren.
Die größten Alben aller Zeiten: Robert Palmer - Clues
Dieses Thema im Programm: Bremen Eins: Der Vormittag, 12. Februar 2026, 11:40 Uhr